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Kopf Ponygehege

Unseren kleinen Stall findet ihr im Salzwiesenweg 4. Dort leben momentan sieben Ponys, wovon zwei ihr Rentner-Dasein genießen. Zurzeit sind wir eine Truppe von etwa 25 Mädchen, die sich tagtäglich um die Vierbeiner kümmern. Zusätzlich kommen die Kinder dazu, die zum Abteilungsreiten oder Voltigieren
kommen. Da das Ponygehege viel Zeit in Anspruch nimmt, haben wir eine Aufteilung getroffen, sodass jeder sich entscheiden kann, ob er das Gehege als einfache Reitbeteiligung oder als engagierter Pfleger unterstützt. Engagierte Pfleger tragen mehr Verantwortung für das Gehege, als die Reitbeteiligungen.

Damit unsere Ponys, die in einem Offenstall leben und die meiste Zeit des Jahres auf der Koppel verbringen täglich ihre Bewegung bekommen, hat jedes Pony mindestens drei Reiterinnen, die sich die Betreuung über die gesamte Woche aufteilen. Da ein Pony von Natur aus viel Bewegung braucht, sind wir stets auf der Suche nach neuen Reitbeteiligungen, die gut genug reiten können,
um selbständig ein Pony zu bewegen und zu pflegen.

Drei Mal in der Woche kommen unsere Abteilungskinder zum Reiten.

15 Mädchen reiten in drei Abteilungen unter der Aufsicht der Übungsleiterin oder unserer Abteilungsleiterin. Zurzeit sind unsere Abteilungen leider voll, sodass wir bereits eine Warteliste führen. Unsere Voltigiergruppe trifft sich während der Winterzeit immer freitagnachmittags. Durch die Wetterlage ist es in der dunklen Jahreszeit nicht immer möglich zu voltigieren, sodass auch mal ein Führausritt oder Ponyspiele gemacht werden. Auch für das Voltigieren gibt es eine Warteliste. Komplett ausgebucht sind wir hingegen bei unseren Longestunden für Kinder, die das Reiten erlernen wollen. Unsere Warteliste mussten wir leider sperren, da einfach zu viele Interessenten da sind. Diesen Kinder und Eltern sei ans Herz gelegt, uns am Freitag- und Sonntagnachmittag zum Ponyreiten zu besuchen!

Neben unseren regelmäßigen Reitangeboten, führen wir in den Sommerferien unsere beliebte Ferienpass-Aktion durch, die auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war. Außerdem arbeiten wir jeden Donnerstag mit den Flüchtlingskindern aus Schilksee zusammen, bieten Ihnen zwei Stunden Spaß auf dem Pferderücken und zeigen, wie man in unserer Kultur miteinander und mit Tieren umgeht.

Unterstützt werden wir bei all unseren Aktionen und unserem täglichen Stallalltag von unserer ausgebildeten Übungsleiterin Silvia, die für unser Ponygehege und unsere Ponys weitaus mehr leistet, als uns nur zu unterrichten!

 

Ein ganz normaler Freitag im Ponygehege

Der Freitag startet für uns und die Ponys mit dem morgendlichen Frühdienst gegen neun Uhr. Der Frühdienst wird immer von einem engagierten Pfleger oder einer Reitbeteiligung übernommen. Da jedoch viele im schulpflichtigen Alter sind, muss auch mal unsere Übungsleiterin oder unsere Stallhilfe ran. Freitags kommt unsere Abteilungsleitung Nina und füttert sowohl die Ponys als auch unsere Stallkatze, füllt das Wasser auf und macht einen Kontrollgang ums Gehege. Im Anschluss werden die Ponys – wenn es denn das Wetter zulässt – auf die Koppel gelassen. Nun kümmert sich Nina um unsere Haflingerstute Tilly. Dazu gehört das gründliche Putzen und das Reiten. Wenn unsere Abteilungsleitung gegen späten Vormittag das Gehege verlässt, haben die Ponys erst einmal Pause bis zum Nachmittag. Dann kommen die anderen Pfleger, die an diesem Tag für ein Pony zuständig sind, sowie unsere Übungsleiterin.

Während Lara zusammen mit dem FSJ'ler Niklas das Ponyreiten durchführt, kümmern sich die übrigen Pfleger und Reitbeteiligungen um das Misten des Stalls und das Säubern der Koppel. Dies wird tagtäglich gemacht, damit sich unsere Ponys in ihrem Zuhause auch wohlfühlen. Nach dem Ponyreiten geht es dann weiter mit dem Voltigieren. Hierbei werden Lara und der BFDler Niklas von Silvia unterstützt. Währenddessen kümmern sich die übrigen Reiterinnen bereits um ihre Ponys und putzen diese. Nach dem Voltigierunterricht können sie dann endlich auf den Platz und mit ihren Ponys Unterricht bekommen. Manche gehen auch gerne ausreiten. Natürlich immer zu zweit und niemals
alleine. Genauso, wie niemals eine Person unter 18 Jahren alleine auf dem Platz reiten darf. Sicherheit steht an erster Stelle.

Mittlerweile ist es bereits gegen 18.00 Uhr und der Spätdienst muss an die Arbeit. Jetzt heißt es
die Ponys zurück in den Stall bringen, die Heuraufe und das Wasser auffüllen. Außerdem muss das Futter für unser ältestes Pony Cora vorbereitet werden, sowie noch einmal die Katze gefüttert werden. In der Regel sind wir gegen sieben mit allem fertig. Ab und an fallen natürlich extra Arbeiten an. Dies kann eine kleine Zaunreparatur sein, größere Aufräumarbeiten oder das Harken und Abziehen des Hufschlags und Reitplatzes. Dafür sind die engagierten Pfleger verantwortlich. Jedoch gilt auch hier: Ohne unsere Übungsleiterin wären wir in manchen Situationen ganz schön aufgeschmissen!

Wie ihr seht fallen einige Arbeiten am Ponygehege an. Über Hilfe und Interesse am Gehege freuen wir uns jeder Zeit!

 

Unser Charly – Ruhe in Frieden, treuer Begleiter

Stärke, Vertrauen, Glück. Das und Vieles mehr hat uns alle mit unserem Charly verbunden. Er war unser Mann für alles, egal ob zum Springen, in der Dressur, zum Fetzen am Strand, als St Martinspony, oder bei der Bodenarbeit. Charly war ein wahnsinniger Kämpfer und ist so lange für uns stark geblieben. Im Mai diesen Jahres war es dann soweit, dass er endlich schlafen durfte. Jetzt passt er von oben auf uns auf und tobt dort mit unserer Pony-Oma Stupsi und ein paar Einhörnern auf der Wiese herum.

   

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Ponygehege Wappen